Ein Leben als Kurdin im Ruhrgebiet
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Ich heiße Zehra Dursun. Ich bin eine Kurdin. Meine Eltern kommen aus
Kurdistan. Geographisch gibt es kein Kurdistan, aber in meinen Herzen
gibt es ein Land namens Kurdistan. Es reicht nicht, dass es nur in
meinem Herzen ein Kurdistan gibt: Ich möchte auch einfach sagen
können, dass ich aus Kurdistan komme, ohne dass mir jemand sagt, dass
es so ein Land nicht gibt. Ich will die Menschen nicht anlügen, denn
bisher musste ich immer sagen, dass ich eine Türkin bin, obwohl ich
eine Kurdin bin. Ich bin eine Kurdin und es wird auch für immer und
ewig so bleiben.
Einmal unterhielt ich mich mit einer türkischen Freundin.
Ich habe sie gefragt, aus welcher Stadt der Türkei sie kommt und sie
hat eine Stadt aus dem Westen der Türkei (in der Nähe von Izmir)
genannt. Sie hat mir dieselbe Frage gestellt. Ich habe ihr gesagt,
dass ich aus Agiri am Berg Ararat komme. Diese Stadt liegt in Osten
der Türkei. Man braucht einfach nur zu sagen, dass man aus dem Osten
kommt. Schon hat sich ihr Gesichtsausdruck geändert. Ich weiß nicht,
aber es ist so was wie eine Beleidigung für einige Türken, wenn jemand
aus dem Osten kommt. Sie hat mich gefragt, ob ich eine Kurdin wäre und
ich sagte "ja". Seitdem habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr.
Wenn sie mich sieht, grüßt sie mich nicht mehr, weil ich eine Kurdin
bin!
Ein anderes Mal saß ich im Bus neben einem deutschen Mädchen. Sie
hatte einen kurdischen Schal um den Hals gewickelt. Diesen Schal gibt
es in rotweiß und in schwarzweiß. Das ist ein typisches
Bekleidungsstück der Kurden und anderer Völker. Hinten im Bus saßen
türkische Jungs, die das Mädchen beleidigt haben, weil sie diesen
Schal getragen hat. Sie haben ganz laut "Scheiß Kurden" gesagt und das
Mädchen als eine "Terroristin" bezeichnet.
Ab diesen Moment hat das Mädchen geschworen, nie wieder so einen Schal
zu tragen.
Ich finde es unmenschlich, dass es Leute gibt, die Ausländer so
diskriminieren, obwohl sie selbst Ausländer sind. Ich habe dem Mädchen
gesagt, dass sie sich vor solchen Leuten nicht fürchten muss, weil sie
nur große Worte reißen können und nichts dahinter haben.
So was Ähnliches hat mein Bruder auch erlebt. Er hatte auch diesen
Schal um den Hals gewickelt und auf der Straße wurde er von zwei
türkischen Typen sogar geschlagen. Er lag eine Woche im Krankenhaus.
In der Moschee führte die Teilung zwischen den Kurden und Türken auch
zu Streit. Ich kann mich noch genau erinnern, wie meine Brüder nicht
in die Moschee wollten, weil sie dort vom Hoca (Religionslehrer) oder
von türkischen Jugendlichen geschlagen und beschimpft wurden, weil sie
Kurden waren. Obwohl die Religion die Diskriminierung verurteilt! Man
hat das kurdische Volk immer verleugnet sowohl in der Türkei, Irak,
Iran, Syrien als auch in Europa. Das kurdische Volk ist schon seit
mehr als über 100 Jahren ein Spielball wechselnder Mächte im Mittleren
Osten. Das weiß ich jetzt.
Wenn ich die Menschen anlüge und sage, ich sei eine Türkin, dann werde
ich in viele Freundeskreise aufgenommen. Aber wenn ich sage, dass ich
eine Kurdin bin, werde ich sofort als eine Terroristin bezeichnet. Das
Verlangen nach einer eigenen Identität und auf die eigene
Muttersprache und nach der eigenen Kultur ist aber sicher kein
Terrorismus. Darum wünsche ich mir, dass ich nie wieder als
Terroristin bezeichnet werde.
In der Türkei darf man nicht sagen, dass man ein Kurde ist, denn sonst
kommt man ins Gefängnis, aber in Deutschland, also in Europa, kann man
ohne Angst sagen, dass man ein Kurde ist. Das heißt nicht, dass alle
Türken gegen die Kurden sind, sowie alle Deutschen keine Nazis sind.
Ich habe mir einmal einen amerikanischen Film in einer deutschen
Sendung angesehen und da hat ein Junge über seinen Vater erzählt. Er
hätte eine Weltreise gemacht und er sei sogar bei den Kurden gewesen.
Und ein paar Monate später kam derselbe Film in einer türkischen
Sendung. Das Wort Kurden kam in der türkischen Sendung überhaupt nicht
vor. Ich frage mich immer noch, wieso das Wort Kurde für die so
schlimm ist. Ich selber habe gar nichts gegen die Türken, denn ich
habe sehr viele türkische Freunde, die nichts gegen die Kurden haben.
Ich frage mich manchmal wer ich bin.
Ich bin in Deutschland geboren. Bin ich eine Deutsche? Ich habe einen
türkischen Pass. Bin ich eine Türkin? Meine Muttersprache ist kurdisch
und ich stamme aus Kurdistan, aber ich kann anderen nicht klar machen,
dass Kurdistan existiert. Bin ich die Einzige, die so denkt oder gibt
es auch andere, denen es auch so geht?
Als ich ein kleines Kind war, hatte ich auch diese Fragen im Kopf und
ich wusste nie die Antworten darauf. Niemand konnte mir diese Fragen
bisher beantworten. Etwas, was mich am meistens stört, ist, wenn
einige immer sagen, Kurden sind doch dasselbe wie Türken! Das stimmt
nicht, denn Kurden haben eine andere Sprache und sie haben eine andere
Kultur, eine andere Geschichte als die Türken. Als wäre ein Franzose
dasselbe wie ein Engländer. Die Kurden gehören zu einem der ältesten
Völker der Welt und haben immer noch kein eigenes Land.
40. Millionen sind auch keine Minderheit. Ich hoffe, dass in der
Zukunft niemand solche schlimmen Sachen erlebt. Aber eins noch nicht
vergessen, bitte !!! Es gibt sehr viele Kurden, die Schrecklicheres
erlebt haben. Wie z. B. Kurden, deren Dörfer verbrannt wurden; Kurden,
die mit Saddams Gas vergiftet wurden; Kurdische Frauen, die all die
Dramen mitgemacht haben; Kurdische Kinder, die nicht in die Zukunft
planen können.
Meine Hoffnung für die Zukunft ist, dass in der Türkei die kurdischen
Schüler in der Schule ihre eigene Sprache lernen können. Dass sie ihre
eigene Musik hören dürfen. Und dass sie ihr eigenes Leben leben
können, egal wo sie sich befinden, ob nun im Irak oder in Deutschland.
Ich bin froh, dass ich in Deutschland lebe, weil ich hier frei seien
kann.
Ich will, dass alle Menschen gleich behandelt werden. Und dass die
Demokratie sich gegenüber der Monarchie durchsetzt, damit so etwas wie
ein machtbesessener Saddam Hussein nicht entstehen kann.
Von Zehra Dursun
Quelle: http://www.learn-line.nrw.de/angebote/zeus/woche03_30/kurdistan.htm
Dienstag, August 19, 2008
Mittwoch, November 14, 2007
Donnerstag, September 28, 2006
Mittwoch, September 27, 2006
Freitag, September 22, 2006
35.000 senden Protest-Brief an Bundesregierung
35.000 senden Protest-Brief an Bundesregierung

Wird der Ilisu-Staudamm gebaut, ist das der Untergang
der antiken Stadt Hasankeyf. Zehntausende würden
ihre Existenzgrundlage verlieren, ohne dafür entschädigt
zu werden. Foto: WEED
Breites Organisationsbündnis
protestiert gegen Ilisu-Staudamm
Berlin (LiZ). Die Bundesregierung diskutiert am Donnerstag über die mögliche Unterstützung des umstrittenen Ilisu-Staudamms in der Türkei. Aus diesem Anlass protestiert vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin eine Koalition aus elf Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen und kurdischen Verbänden. Sie überbringt ein Zeichen des Protests vor Ort: 35.000 Menschen aus der Region wenden sich in einem Brief an die Bundesregierung, damit sich diese gegen das Projekt ausspricht. „Der Widerstand gegen den Staudamm ist groß: Über 70 Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um die antike Stadt Hasankeyf zu retten, die den Fluten zum Opfer fällt, wenn der Staudamm realisiert wird“, sagte Heike Drillisch, Sprecherin der Entwicklungsorganisation WEED.
Der Verlust archäologischer Schätze ist nur eines der zahlreichen Probleme, die mit dem Projekt verbunden sind. „Der Staudamm führt dazu, dass zahlreiche Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren, ohne dafür anständig entschädigt zu werden“, sieht Ute Hausmann von FIAN Deutschland voraus. „Damit verstößt die türkische Regierung gegen internationale Menschenrechtsstandards.“
Neben einer weiteren Destabilisierung der bürgerkriegsgeschüttelten kurdischen Region durch die Verelendung Zehntausender befürchten die Organisationen Probleme mit den Nachbarländern. Obwohl die türkische Regierung nach internationalem Recht verpflichtet ist, Syrien und Irak zu konsultieren, hat sie dies nicht getan. Auch die ökologischen Folgen wären weit über die Region hinaus spürbar, der Verlust an Biodiversität wäre irreversibel.
Die Bundesregierung muss zu einer Entscheidung über das Ilisu-Projekt kommen, weil sich die deutsche Baufirma Züblin daran beteiligen will und eine Hermesbürgschaft beantragt hat. „Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung ernsthaft darüber nachdenkt, dieses Projekt zu unterstützen. Eine Bewilligung der Bürgschaft würde das Signal an alle Staudammbauer der Welt senden, dass Umwelt- und Sozialstandards nicht zählen, wenn es um Geschäfte deutscher Unternehmen geht“, schimpft Regine Richter, Sprecherin der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald. Auch mit Auflagen an die Staudammbetreiber, wie sie zur Zeit von der Regierung diskutiert würden, könnten die seit Jahren ungelösten Probleme nicht aus der Welt geschafft werden.
Der Ilisu-Damm soll den Tigris im Südosten der Türkei aufstauen. Er soll 1.200 MW Strom erzeugen und wird eine Fläche von 312 km² überfluten. Das Projekt ist seit Jahrzehnten geplant, ein Bürgschaftsantrag wurde bereits 2001 diskutiert. Damals jedoch zerbrach das Konsortium an den ökologischen und sozialen Problemen. „Im wesentlichen hat sich an dem Projekt seit damals nichts geändert“, so Heike Drillisch. „Wir haben alle Probleme genau dokumentiert und der Bundesregierung vorgetragen. Wenn sie ihr eigenes Versprechen, auf die Einhaltung internationaler Standards zu achten, nicht einlöst, tragen wir unseren Protest eben auf die Strasse.“
An dem Protest beteiligen sich neben WEED, urgewald und FIAN auch der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), GfbV, die Internationalen Ärzte für die Verhinderung des Atomkriegs (IPPNW), International Rivers Network (IRN) sowie die kurdischen Organisationen isku, yekkom, yxk und die Kurdistan AG der FU Berlin. Sie werden unterstützt von mehreren tausend Menschen in Deutschland, die sich mit ihrer Unterschrift gegen das Projekt ausgesprochen haben.
Wird der Ilisu-Staudamm gebaut, ist das der Untergang
der antiken Stadt Hasankeyf. Zehntausende würden
ihre Existenzgrundlage verlieren, ohne dafür entschädigt
zu werden. Foto: WEED
Breites Organisationsbündnis
protestiert gegen Ilisu-Staudamm
Berlin (LiZ). Die Bundesregierung diskutiert am Donnerstag über die mögliche Unterstützung des umstrittenen Ilisu-Staudamms in der Türkei. Aus diesem Anlass protestiert vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin eine Koalition aus elf Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen und kurdischen Verbänden. Sie überbringt ein Zeichen des Protests vor Ort: 35.000 Menschen aus der Region wenden sich in einem Brief an die Bundesregierung, damit sich diese gegen das Projekt ausspricht. „Der Widerstand gegen den Staudamm ist groß: Über 70 Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um die antike Stadt Hasankeyf zu retten, die den Fluten zum Opfer fällt, wenn der Staudamm realisiert wird“, sagte Heike Drillisch, Sprecherin der Entwicklungsorganisation WEED.
Der Verlust archäologischer Schätze ist nur eines der zahlreichen Probleme, die mit dem Projekt verbunden sind. „Der Staudamm führt dazu, dass zahlreiche Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren, ohne dafür anständig entschädigt zu werden“, sieht Ute Hausmann von FIAN Deutschland voraus. „Damit verstößt die türkische Regierung gegen internationale Menschenrechtsstandards.“
Neben einer weiteren Destabilisierung der bürgerkriegsgeschüttelten kurdischen Region durch die Verelendung Zehntausender befürchten die Organisationen Probleme mit den Nachbarländern. Obwohl die türkische Regierung nach internationalem Recht verpflichtet ist, Syrien und Irak zu konsultieren, hat sie dies nicht getan. Auch die ökologischen Folgen wären weit über die Region hinaus spürbar, der Verlust an Biodiversität wäre irreversibel.
Die Bundesregierung muss zu einer Entscheidung über das Ilisu-Projekt kommen, weil sich die deutsche Baufirma Züblin daran beteiligen will und eine Hermesbürgschaft beantragt hat. „Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung ernsthaft darüber nachdenkt, dieses Projekt zu unterstützen. Eine Bewilligung der Bürgschaft würde das Signal an alle Staudammbauer der Welt senden, dass Umwelt- und Sozialstandards nicht zählen, wenn es um Geschäfte deutscher Unternehmen geht“, schimpft Regine Richter, Sprecherin der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald. Auch mit Auflagen an die Staudammbetreiber, wie sie zur Zeit von der Regierung diskutiert würden, könnten die seit Jahren ungelösten Probleme nicht aus der Welt geschafft werden.
Der Ilisu-Damm soll den Tigris im Südosten der Türkei aufstauen. Er soll 1.200 MW Strom erzeugen und wird eine Fläche von 312 km² überfluten. Das Projekt ist seit Jahrzehnten geplant, ein Bürgschaftsantrag wurde bereits 2001 diskutiert. Damals jedoch zerbrach das Konsortium an den ökologischen und sozialen Problemen. „Im wesentlichen hat sich an dem Projekt seit damals nichts geändert“, so Heike Drillisch. „Wir haben alle Probleme genau dokumentiert und der Bundesregierung vorgetragen. Wenn sie ihr eigenes Versprechen, auf die Einhaltung internationaler Standards zu achten, nicht einlöst, tragen wir unseren Protest eben auf die Strasse.“
An dem Protest beteiligen sich neben WEED, urgewald und FIAN auch der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), GfbV, die Internationalen Ärzte für die Verhinderung des Atomkriegs (IPPNW), International Rivers Network (IRN) sowie die kurdischen Organisationen isku, yekkom, yxk und die Kurdistan AG der FU Berlin. Sie werden unterstützt von mehreren tausend Menschen in Deutschland, die sich mit ihrer Unterschrift gegen das Projekt ausgesprochen haben.
Montag, Juli 31, 2006
Dienstag, Juli 11, 2006
GfbV:Türkische Artillerie beschießt kurdische und christliche Dörfer im Nordirak
GfbV:Türkische Artillerie beschießt kurdische und christliche Dörfer im Nordirak
GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG Göttingen, den 07.07.2006
Türkische Artillerie beschießt kurdische und christliche Dörfer im
Nordirak - Gesellschaft für bedrohte Völker: "Wer friedliche Nachbarn angreift,
gehört nicht in die EU!"
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat sich am Freitag
entschieden gegen einen EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen, nachdem
in den vergangenen Tagen fünf kurdische Dörfer im nordirakischen
Bundesstaat Kurdistan von türkischer Artillerie beschossen worden waren.
Bereits Ende Mai hatte die türkische Armee dort zwei Dörfer der
christlichen Assyro-Chaldäer angegriffen. "Wer seinen friedlichen Nachbarn
militärisch angreift, hat im Kreis demokratischer Staaten nichts zu
suchen", erklärte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch und warf der Türkei vor,
den Aufschwung in Irakisch-Kurdistan torpedieren zu wollen. Bedrohlich
überfliegen täglich türkische Kampfflugzeuge die Grenzregion zum Irak.
Die kurdischen Ortschaften Barch, Sinad, Dihone, Qesrok und Tacha
Schtat rund 30 Kilometer nördlich der Stadt Zakho in der Provinz Dohuk
wurden einem Bericht der irakischen Nachrichtenagentur "Die Stimmen des
Irak" zufolge am vergangenen Sonntagvormittag beschossen. In Barch
seien sieben Artilleriegeschosse eingeschlagen, schilderte ein
Augenzeugen den Angriff. Einige Wochen zuvor waren die beiden
christlichen Dörfer Dore und Kani Masi Ziel der türkischen Artillerie.
Personen kamen nicht zu Schaden.
"Das Bombardement hat die Dorfbewohner in Angst und Schrecken
versetzt", sagte Zülch. Besonders entsetzt seien die vielen assyro-
chaldäischen Flüchtlinge aus dem mittleren und südlichen Irak, die in Dore
und Kani Masi, aber auch in anderen christlichen Dörfern der Region
Zuflucht gesucht hätten. Vor dem Terror der islamischen Extremisten
ergreifen zurzeit Tausende von christlichen Familien die Flucht. Die
kurdische Regierung im Nordirak hat ihnen Schutz angeboten.
Anfang Juni hatte sich eine GfbV-Delegation in der nordirakischen
Kurdenregion von der friedlichen Entwicklung und dem wirtschaftlichen
Aufschwung überzeugt. Arbeitskräfte aus Türkisch-Kurdistan, dem
arabischen Irak sowie christliche Flüchtlinge strömten in großer Zahl nach
Irakisch-Kurdistan, berichtete die GfbV. Dort boomt die Bauwirtschaft,
viele Firmen, aber auch Universitäten werden neu gegründet, für Hinterbliebene
der Kriegstoten und Angehörige der Genozidopfer sowie neuerdings auch
für die assyro-chaldäischen Flüchtlinge werden Sozialbauten errichtet. Der
Aufschwung ist auch in der Landwirtschaft zu spüren, es gibt außerdem
zahlreiche Wiederaufforstungsprogramme.
Der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch ist auch erreichbar unter Tel. 0151
153 09 888. Nachfragen beantwortet gern auch der GfbV-Nahostreferent
Dr. Kamal Sido unter Tel. 0551 499 06-18 oder 0173 67 33 980.
======================================================
Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse@gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
======================================================
>>>>>>>>>>>>>>> Für Menschenrechte. Weltweit. <<<<<<<<<<<<<<<
Gesellschaft für bedrohte Völker - Postfach 20 24 - D-37010 Göttingen
Nahostreferat - Dr. Kamal Sido - Tel: +49 (0) 551 49906-18 - Fax: +49 (0) 551 58028
http://www.yeziden.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=188&tx_ttnews[backPid]=22&cHash=dfed839520
GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG Göttingen, den 07.07.2006
Türkische Artillerie beschießt kurdische und christliche Dörfer im
Nordirak - Gesellschaft für bedrohte Völker: "Wer friedliche Nachbarn angreift,
gehört nicht in die EU!"
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat sich am Freitag
entschieden gegen einen EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen, nachdem
in den vergangenen Tagen fünf kurdische Dörfer im nordirakischen
Bundesstaat Kurdistan von türkischer Artillerie beschossen worden waren.
Bereits Ende Mai hatte die türkische Armee dort zwei Dörfer der
christlichen Assyro-Chaldäer angegriffen. "Wer seinen friedlichen Nachbarn
militärisch angreift, hat im Kreis demokratischer Staaten nichts zu
suchen", erklärte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch und warf der Türkei vor,
den Aufschwung in Irakisch-Kurdistan torpedieren zu wollen. Bedrohlich
überfliegen täglich türkische Kampfflugzeuge die Grenzregion zum Irak.
Die kurdischen Ortschaften Barch, Sinad, Dihone, Qesrok und Tacha
Schtat rund 30 Kilometer nördlich der Stadt Zakho in der Provinz Dohuk
wurden einem Bericht der irakischen Nachrichtenagentur "Die Stimmen des
Irak" zufolge am vergangenen Sonntagvormittag beschossen. In Barch
seien sieben Artilleriegeschosse eingeschlagen, schilderte ein
Augenzeugen den Angriff. Einige Wochen zuvor waren die beiden
christlichen Dörfer Dore und Kani Masi Ziel der türkischen Artillerie.
Personen kamen nicht zu Schaden.
"Das Bombardement hat die Dorfbewohner in Angst und Schrecken
versetzt", sagte Zülch. Besonders entsetzt seien die vielen assyro-
chaldäischen Flüchtlinge aus dem mittleren und südlichen Irak, die in Dore
und Kani Masi, aber auch in anderen christlichen Dörfern der Region
Zuflucht gesucht hätten. Vor dem Terror der islamischen Extremisten
ergreifen zurzeit Tausende von christlichen Familien die Flucht. Die
kurdische Regierung im Nordirak hat ihnen Schutz angeboten.
Anfang Juni hatte sich eine GfbV-Delegation in der nordirakischen
Kurdenregion von der friedlichen Entwicklung und dem wirtschaftlichen
Aufschwung überzeugt. Arbeitskräfte aus Türkisch-Kurdistan, dem
arabischen Irak sowie christliche Flüchtlinge strömten in großer Zahl nach
Irakisch-Kurdistan, berichtete die GfbV. Dort boomt die Bauwirtschaft,
viele Firmen, aber auch Universitäten werden neu gegründet, für Hinterbliebene
der Kriegstoten und Angehörige der Genozidopfer sowie neuerdings auch
für die assyro-chaldäischen Flüchtlinge werden Sozialbauten errichtet. Der
Aufschwung ist auch in der Landwirtschaft zu spüren, es gibt außerdem
zahlreiche Wiederaufforstungsprogramme.
Der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch ist auch erreichbar unter Tel. 0151
153 09 888. Nachfragen beantwortet gern auch der GfbV-Nahostreferent
Dr. Kamal Sido unter Tel. 0551 499 06-18 oder 0173 67 33 980.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
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Postfach 2024, D-37010 Goettingen
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E-Mail: presse@gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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Nahostreferat - Dr. Kamal Sido - Tel: +49 (0) 551 49906-18 - Fax: +49 (0) 551 58028
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Sonntag, Mai 21, 2006
Konzert gegen Ehrenmorde
Konzert gegen Ehrenmorde
Der Kurde Sivan Perwer singt im Tempodrom
Michaela Schlagenwerth
An diesem Wochenende wird die Ehefrau des irakischen Staatspräsidenten nach Berlin reisen. Auch viele kurdische Bürgermeister aus der Türkei haben sich wegen eines Konzerts auf den weiten Weg gemacht. Im Tempodrom wird Sivan Perwer mit Rojin und der Neofolk-Band Kardes Türküler singen. Sivan Perwer ist die Stimme der Kurden, er ist ihr populärster Sänger und ihr kultureller Botschafter. Das Konzert wird ein Statement sein gegen Ehrenmorde und Gewalt an Frauen. Es wird von mehreren kurdischen Fernsehsendern übertragen, Millionen von Kurden werden davon erfahren.
Seit dem Ehrenmord an Hatun Sürücü und Necla Keleks Bestseller "Die fremde Braut" wird in Deutschland viel über das Thema berichtet. Die Politiker nehmen deutlich Stellung. Aber zu dem Konzert wird keiner der von Perwer eingeladenen Mitglieder der Bundesregierung kommen. Sie werden auch keine Stellvertreter schicken.
Sivan Perwer lebt seit fast dreißig Jahren in Deutschland. In den siebziger Jahren hatte er als Student in Ankara erste Kassetten aufgenommen, die in kurdischen Kreisen unter der Hand zirkulierten und zu Gesinnungsgenossen im Irak und im Iran geschmuggelt wurden. Denn Sivan Perwer sang auf kurdisch und das war verboten. Er kam ins Gefängnis, ging nach Deutschland ins Exil und wurde mit seinen traditionellen Volksliedern und modernen Protestsongs nicht nur zum wichtigsten Musiker, sondern auch zur wichtigsten Integrationsfigur der Kurden in aller Welt. Im vergangenen Jahr trat er in Berlin bei einem Konzert gegen Antisemitismus und Rassismus auf.
Er hat sich schon öfter bei drohenden Ehrenmorden eingesetzt habe. Eine Frau, die sich vor ihrer Familie verstecken musste, weil sie einen Liebhaber hatte, wandte sich an Perwer. "Er hat mit der Familie gesprochen und sie haben sich mit der Tochter versöhnt. Er ist ein Vorbild, viele Kurden hören auf ihn," sagt Ahmet Dag, der Pressesprecher der "Internationalen Kulturstiftung Sivan Perwer". Im Tempodrom wird Hero Talabani, die nicht nur Frau des irakischen Staatspräsidenten, sondern auch kurdische Feministin ist, eine Rede halten. Vor allem aber gibt es gute Musik. Musik, von deren Schönheit seit Fatih Akins Film "Crossing the Bridge" auch in Deutschland viele wissen.
Tempodrom, 20. Mai um 20 Uhr. Karten unter 61 10 13 13
Berliner Zeitung, 20.05.2006
Der Kurde Sivan Perwer singt im Tempodrom
Michaela Schlagenwerth
An diesem Wochenende wird die Ehefrau des irakischen Staatspräsidenten nach Berlin reisen. Auch viele kurdische Bürgermeister aus der Türkei haben sich wegen eines Konzerts auf den weiten Weg gemacht. Im Tempodrom wird Sivan Perwer mit Rojin und der Neofolk-Band Kardes Türküler singen. Sivan Perwer ist die Stimme der Kurden, er ist ihr populärster Sänger und ihr kultureller Botschafter. Das Konzert wird ein Statement sein gegen Ehrenmorde und Gewalt an Frauen. Es wird von mehreren kurdischen Fernsehsendern übertragen, Millionen von Kurden werden davon erfahren.
Seit dem Ehrenmord an Hatun Sürücü und Necla Keleks Bestseller "Die fremde Braut" wird in Deutschland viel über das Thema berichtet. Die Politiker nehmen deutlich Stellung. Aber zu dem Konzert wird keiner der von Perwer eingeladenen Mitglieder der Bundesregierung kommen. Sie werden auch keine Stellvertreter schicken.
Sivan Perwer lebt seit fast dreißig Jahren in Deutschland. In den siebziger Jahren hatte er als Student in Ankara erste Kassetten aufgenommen, die in kurdischen Kreisen unter der Hand zirkulierten und zu Gesinnungsgenossen im Irak und im Iran geschmuggelt wurden. Denn Sivan Perwer sang auf kurdisch und das war verboten. Er kam ins Gefängnis, ging nach Deutschland ins Exil und wurde mit seinen traditionellen Volksliedern und modernen Protestsongs nicht nur zum wichtigsten Musiker, sondern auch zur wichtigsten Integrationsfigur der Kurden in aller Welt. Im vergangenen Jahr trat er in Berlin bei einem Konzert gegen Antisemitismus und Rassismus auf.
Er hat sich schon öfter bei drohenden Ehrenmorden eingesetzt habe. Eine Frau, die sich vor ihrer Familie verstecken musste, weil sie einen Liebhaber hatte, wandte sich an Perwer. "Er hat mit der Familie gesprochen und sie haben sich mit der Tochter versöhnt. Er ist ein Vorbild, viele Kurden hören auf ihn," sagt Ahmet Dag, der Pressesprecher der "Internationalen Kulturstiftung Sivan Perwer". Im Tempodrom wird Hero Talabani, die nicht nur Frau des irakischen Staatspräsidenten, sondern auch kurdische Feministin ist, eine Rede halten. Vor allem aber gibt es gute Musik. Musik, von deren Schönheit seit Fatih Akins Film "Crossing the Bridge" auch in Deutschland viele wissen.
Tempodrom, 20. Mai um 20 Uhr. Karten unter 61 10 13 13
Berliner Zeitung, 20.05.2006
Freitag, April 28, 2006
Mittwoch, April 19, 2006
Zentralrat der Armeniern in Deutschland
Gedenktag für die Opfer des Genozids an den Armeniern
Zentrale Gedenkfeier in Berlin am 24. April 2006, 19.00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften/ Markgrafenstraße 38 (Am Gendarmenmarkt)/ 10117 Berlin (Mitte)
Zentralrat der Armenier in Deutschland
Berlin,
Zentrale Gedenkfeier in Berlin am 24. April 2006, 19.00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften/ Markgrafenstraße 38 (Am Gendarmenmarkt)/ 10117 Berlin (Mitte)
Zentralrat der Armenier in Deutschland
Berlin,
Armeniern in Deuschland und Berlin
Armenian egroup for Armenians in Germany
Armenische egruppe für Armenier in Deutschland
Erfahren Sie mehr über Armenien und die Armenier. Diskutieren Sie mit Armeniern über Armenien, Land, Geschichte,Sprache, Kultur ,Leute...usw.
http://de.groups.yahoo.com/group/armenien/
Armenische egruppe für Armenier in Deutschland
Erfahren Sie mehr über Armenien und die Armenier. Diskutieren Sie mit Armeniern über Armenien, Land, Geschichte,Sprache, Kultur ,Leute...usw.
http://de.groups.yahoo.com/group/armenien/
Tur Abidin
Sie wollen wissen, wo die Schutzzone der Alliierten, der Nordirak (bis März 2003) oder das südliche Kurdistan und wo der Tur Abdin ("Berg der Knechte") liegt. Beides sind urchristliche Gebiete. Die Informationen über den Nordirak gelten vor allem für die Zeit zwischen 1991 und März 2003. Der Krieg 2003 beseitigte alle Grenzen!
Im Nordirak lebt die Minderheit der Assyrer, ein Volk mit einer 4000 jährigen Kulturgeschichte. Sie sind Christen. Sie gehören zur Apostolischen Kirche des Ostens, auch assyrische Kirche genannt. Die Mitglieder nennen sich assyrische Christen. Eine größte Konfession sind die Chaldäisch Katholischen Christen, die sich im 16. Jhd. von der assyrischen Kirxche abspalteten und mit Rom unierten. Insgesamt sollen gegenwärtig im Nordirak noch ca. 40.000 Assyrer leben. Im gesamten Irak sollen es knapp eine Million sein.
Die größte Bevölkerungsgruppe im Nordirak sind die Kurden, die dem Islam angehören, also Muslime sind. Ca. 3 - 4 Millionen Kurden leben in diesem Gebiet nördlich des 36. Breitengrades. Die beiden bekanntesten Kurdenführer mit ihren Parteien sind Masoud Barzani (KDP: Demokratische Partei Kudistans) und Dschalal Talabani (PUK: Patriotische Union Kudistans).
Im Tur Abdin, also auf türkischer Seite, leben die syrischen Christen (syrisch orthodox). Gegenwärtig leben nur noch ca. 2300 Christen in diesem alten christlichen Gebiet. Das Geistliche Zentrum ist da.
Im Nordirak lebt die Minderheit der Assyrer, ein Volk mit einer 4000 jährigen Kulturgeschichte. Sie sind Christen. Sie gehören zur Apostolischen Kirche des Ostens, auch assyrische Kirche genannt. Die Mitglieder nennen sich assyrische Christen. Eine größte Konfession sind die Chaldäisch Katholischen Christen, die sich im 16. Jhd. von der assyrischen Kirxche abspalteten und mit Rom unierten. Insgesamt sollen gegenwärtig im Nordirak noch ca. 40.000 Assyrer leben. Im gesamten Irak sollen es knapp eine Million sein.
Die größte Bevölkerungsgruppe im Nordirak sind die Kurden, die dem Islam angehören, also Muslime sind. Ca. 3 - 4 Millionen Kurden leben in diesem Gebiet nördlich des 36. Breitengrades. Die beiden bekanntesten Kurdenführer mit ihren Parteien sind Masoud Barzani (KDP: Demokratische Partei Kudistans) und Dschalal Talabani (PUK: Patriotische Union Kudistans).
Im Tur Abdin, also auf türkischer Seite, leben die syrischen Christen (syrisch orthodox). Gegenwärtig leben nur noch ca. 2300 Christen in diesem alten christlichen Gebiet. Das Geistliche Zentrum ist da.
Assyrern aus Mesopotamien nach Deutschland und Europa
Woord vooraf
Ik ben Hakan Sagman geboren in Hessana, een dorp gelegen aan de grens van Turkije met Irak en Syrïe. Mijn eindwerk zal over mijn volk, de Assyriërs, en hun geschiedenis handelen. Ik heb voor dit onderwerp gekozen omdat ik de mensen wat meer over mijn volk en haar geschiedenis wil leren. Nadat men mijn eindwerk gelezen heeft hoop ik dat men wat meer inzicht en respect heeft voor zowel de Assyriërs als duizend andere volkeren.
Ik wil mijn promotor en docent (geschiedenis, esthetica en godsdienst) de heer G. Schepers bedanken voor al zijn hulp en ook de heer A. Thiry, auteur van Mechelen aan de Tigris, omdat die tijd heeft gemaakt voor een interview. Ik wil ook nog de familie straetmans bedanken voor hun hulp.
http://members.lycos.nl/zdirlik/#Inhoudstafel
Ik ben Hakan Sagman geboren in Hessana, een dorp gelegen aan de grens van Turkije met Irak en Syrïe. Mijn eindwerk zal over mijn volk, de Assyriërs, en hun geschiedenis handelen. Ik heb voor dit onderwerp gekozen omdat ik de mensen wat meer over mijn volk en haar geschiedenis wil leren. Nadat men mijn eindwerk gelezen heeft hoop ik dat men wat meer inzicht en respect heeft voor zowel de Assyriërs als duizend andere volkeren.
Ik wil mijn promotor en docent (geschiedenis, esthetica en godsdienst) de heer G. Schepers bedanken voor al zijn hulp en ook de heer A. Thiry, auteur van Mechelen aan de Tigris, omdat die tijd heeft gemaakt voor een interview. Ik wil ook nog de familie straetmans bedanken voor hun hulp.
http://members.lycos.nl/zdirlik/#Inhoudstafel
Die yezidischen Kurden
Auf unserer Homepage können Sie Informationen über das Yezidentum - eine der ältesten Religionen der Welt - nachlesen.
Wir bringen Wissenswertes aus Kultur, Geschichte, Religion, Menschenrechte und Aktuellem. Unabhängig und überparteilich.
Ziel der Dengê Êzîdiyan Homepage ist die Verbreitung und der Austausch von Informationen, um über die noch wenig erforschte und häufig fehlinterpretierte Religion der yezidischen Kurden aufzuklären. Darüber hinaus bietet die Dengê Êzîdiyan den Usern durch das Forum und den Chat eine Möglichkeit des Dialoges.
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PM Kurdische Realität anerkennen, Reformbemühungen verstärken!
PM Nr. 79/06 vom 30.03.2006
Zu den Ereignissen in Diyarbakir und kurdischen Gebieten der Türkei erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Der Weg der Türkei nach Europa führt über Diyarbakir. Die kurdische Frage kann nur in einer demokratischen, pluralistischen und rechtsstaatlichen Türkei zufrieden stellend gelöst werden. Wir trauern mit den Angehörigen um die getöteten Demonstranten. Sollten sich die Informationen bestätigen, dass sie von der Polizei erschossen wurden, erwarten wir rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes. In einem Rechtsstaat ist das eine Selbstverständlichkeit.
Die Kräfte der alten Türkei, sowohl im türkischen wie im kurdischen Teil, versuchen alles, um das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Die Gegner einer rechtsstaatlichen Türkei im Militär und in der türkischen Bürokratie sowie die nationalistisch-militanten kurdischen Gruppierungen betreiben nolens volens ein gemeinsames, schädliches Spiel. Beide Seiten wollen keine demokratische, rechtsstaatliche Türkei innerhalb der Europäischen Union. Die Zeiten des schmutzigen Krieges sind endgültig vorbei. Es gibt keine Alternativen zum Friedensprozess in den kurdischen Provinzen. Die Anerkennung der kurdischen Realität ist der Garant eines nachhaltigen Friedensprozesses.
Die Spannungen in einigen türkischen Provinzen sind ein Zeichen der Unzufriedenheit mit dem nur schleppend vorangehenden türkischen Reformprozess. Das nutzen Reformgegner zu weiteren Provokationen gegen die Reformen. Die türkische Regierung muss deshalb das Tempo der versprochenen Reformen erhöhen. Das wäre eine demokratisch glaubwürdige und zukunftsorientierte Antwort auf die kriegerischen Provokationen der alten Türkei.
Mitte April werde ich im Rahmen einer Türkeireise auch nach Diyarbakir fahren, um mir ein Bild der Lage vor Ort zu machen.“
Zu den Ereignissen in Diyarbakir und kurdischen Gebieten der Türkei erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Der Weg der Türkei nach Europa führt über Diyarbakir. Die kurdische Frage kann nur in einer demokratischen, pluralistischen und rechtsstaatlichen Türkei zufrieden stellend gelöst werden. Wir trauern mit den Angehörigen um die getöteten Demonstranten. Sollten sich die Informationen bestätigen, dass sie von der Polizei erschossen wurden, erwarten wir rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes. In einem Rechtsstaat ist das eine Selbstverständlichkeit.
Die Kräfte der alten Türkei, sowohl im türkischen wie im kurdischen Teil, versuchen alles, um das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Die Gegner einer rechtsstaatlichen Türkei im Militär und in der türkischen Bürokratie sowie die nationalistisch-militanten kurdischen Gruppierungen betreiben nolens volens ein gemeinsames, schädliches Spiel. Beide Seiten wollen keine demokratische, rechtsstaatliche Türkei innerhalb der Europäischen Union. Die Zeiten des schmutzigen Krieges sind endgültig vorbei. Es gibt keine Alternativen zum Friedensprozess in den kurdischen Provinzen. Die Anerkennung der kurdischen Realität ist der Garant eines nachhaltigen Friedensprozesses.
Die Spannungen in einigen türkischen Provinzen sind ein Zeichen der Unzufriedenheit mit dem nur schleppend vorangehenden türkischen Reformprozess. Das nutzen Reformgegner zu weiteren Provokationen gegen die Reformen. Die türkische Regierung muss deshalb das Tempo der versprochenen Reformen erhöhen. Das wäre eine demokratisch glaubwürdige und zukunftsorientierte Antwort auf die kriegerischen Provokationen der alten Türkei.
Mitte April werde ich im Rahmen einer Türkeireise auch nach Diyarbakir fahren, um mir ein Bild der Lage vor Ort zu machen.“
Sonntag, April 16, 2006
Samstag, April 15, 2006
Şandê Elmanî: Jiyan di Kurdistanê de ber bi pêşerojekî geş ve di çe
Şandê Elmanî: Jiyan di Kurdistanê de ber bi pêşerojekî geş ve di çe
Nivîskar: rizgarionline Di: 14.04.2006 Sehet: 22:35
Ji aliyê rizgarionline
Rizgarî Online / Zana Sebrî - Şandêkî Kompanyên Elmanî ku nûneriya zêdetir ji 3000 Kompaniyên biçûk û mezin di Elmanya de dikin, gihişt Herêma Kurdistanê û amadebûna xwe da nîşandan ji bo beşdarbûn di piroseya avedankirina Herêma Kurdistanê de.
Roja Şêşemê, 11ê Nîsanê, Serokê Parlamana Kurdistanê birêz Ednan Muftî pêşwazî li şandêkî kompaniyên Elmanî kir. Şanda ku Serokê Dezgehê Hêlbêrg Esoseyd a Elmanî birêz Hêlbêrg serokatî jêre dikir, pêkhatibû ji hijmarek pirofêsor û şarezayên warê abûrî, avedanî, çandin û Neft û kanalê 2 ê telefziyona Elmanî.
Di wê hevdîtinê de, ku hijmarek endamên Parlamana Kurdistanê amadebûn, birêz Muftî kurte axavtinek derbarê hebûna aramî û ewlekariyê di Herêma Kurdistanê de pêşkêşkir û hebûna vê aramî û ewlekariyê merc û derfetekî baş da nîşandan ji bo karkirina kompaniyên Elmanî di Kurdistanêde.
Muftî di berdewamiya axavtina xwe de amaja bi karhesaniyên heyî ji hêla Hukûmeta Herêm ve ji bo kompaniyên biyanî û ji wan xwest ku bi awayekî çalak di avedankirina Kurdistanê de, bi taybetî di warê pîlandanan, Neft, Av û Avero û pîşesazî de rola xwe bibînin.
Ji hêla xwe ve Serokê şandê mihvan, bi navê hemû endamên şandê Elmanî keyfxweşiya xwe anî ziman û got: Tişta me bi çavê xwe di Herêma Kurdistan de bînî, gelekî cudaye ji wan tiştên ku me bihîstibûn. Em neha dibînin jiyan di Kurdistanê de, ber bi pêşerojekî geş ve diçe.
Herweha Serokê şandê got: Em hatine ji bo ku ji nêzîk ve tevlî piroseya avedankirina Kurdistanê bibin. Şandê kompaniyên Elmanî hişkerekir ku ewan nûneriya zêdetir ji 3000 kompaniyên Elmanî yên biçûk û mezin dikin û amadebûna xwe de nîşandan ji bo karkirin di Kurdistanê de, di hemû warekî xizmetguzarî de.
http://www.rojname.com/index.kurd?nuce=107948
Nivîskar: rizgarionline Di: 14.04.2006 Sehet: 22:35
Ji aliyê rizgarionline
Rizgarî Online / Zana Sebrî - Şandêkî Kompanyên Elmanî ku nûneriya zêdetir ji 3000 Kompaniyên biçûk û mezin di Elmanya de dikin, gihişt Herêma Kurdistanê û amadebûna xwe da nîşandan ji bo beşdarbûn di piroseya avedankirina Herêma Kurdistanê de.
Roja Şêşemê, 11ê Nîsanê, Serokê Parlamana Kurdistanê birêz Ednan Muftî pêşwazî li şandêkî kompaniyên Elmanî kir. Şanda ku Serokê Dezgehê Hêlbêrg Esoseyd a Elmanî birêz Hêlbêrg serokatî jêre dikir, pêkhatibû ji hijmarek pirofêsor û şarezayên warê abûrî, avedanî, çandin û Neft û kanalê 2 ê telefziyona Elmanî.
Di wê hevdîtinê de, ku hijmarek endamên Parlamana Kurdistanê amadebûn, birêz Muftî kurte axavtinek derbarê hebûna aramî û ewlekariyê di Herêma Kurdistanê de pêşkêşkir û hebûna vê aramî û ewlekariyê merc û derfetekî baş da nîşandan ji bo karkirina kompaniyên Elmanî di Kurdistanêde.
Muftî di berdewamiya axavtina xwe de amaja bi karhesaniyên heyî ji hêla Hukûmeta Herêm ve ji bo kompaniyên biyanî û ji wan xwest ku bi awayekî çalak di avedankirina Kurdistanê de, bi taybetî di warê pîlandanan, Neft, Av û Avero û pîşesazî de rola xwe bibînin.
Ji hêla xwe ve Serokê şandê mihvan, bi navê hemû endamên şandê Elmanî keyfxweşiya xwe anî ziman û got: Tişta me bi çavê xwe di Herêma Kurdistan de bînî, gelekî cudaye ji wan tiştên ku me bihîstibûn. Em neha dibînin jiyan di Kurdistanê de, ber bi pêşerojekî geş ve diçe.
Herweha Serokê şandê got: Em hatine ji bo ku ji nêzîk ve tevlî piroseya avedankirina Kurdistanê bibin. Şandê kompaniyên Elmanî hişkerekir ku ewan nûneriya zêdetir ji 3000 kompaniyên Elmanî yên biçûk û mezin dikin û amadebûna xwe de nîşandan ji bo karkirin di Kurdistanê de, di hemû warekî xizmetguzarî de.
http://www.rojname.com/index.kurd?nuce=107948
Montag, April 10, 2006
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